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	<title>namibia » tagebuch &#187; Wir vier</title>
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	<description>just another blog from namibia - tagebuch von andreas und mirjam</description>
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		<title>Termitenknete</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 13:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<description><![CDATA[Klopf, klopf, ist jemand da?Das Landschaftsbild in unserer Umgebung wird stark geprägt von den Termitenhügel. Klein, hoch, dick und dünn; in den interessantesten Figuren ragen sie in die Höhe. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Ovambos bereits seit einigen Generation den Termitenhügelsand als Zement benützen. Sie verkleiden ihre Hütten damit, schliessen Ritzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/2009/06/knete1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/2009/06/knete1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Klopf, klopf, ist jemand da?</p></div>Das Landschaftsbild in unserer Umgebung wird stark geprägt von den Termitenhügel. Klein, hoch, dick und dünn; in den interessantesten Figuren ragen sie in die Höhe. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Ovambos bereits seit einigen Generation den Termitenhügelsand als Zement benützen. Sie verkleiden ihre Hütten damit, schliessen Ritzen und Lücken und bepflastern auch mal den Boden damit, so dass sie einen sauberen ebenen Grund erhalten um ihre Nahrungsmittel zum trocknen ausbreiten zu können . 
<div class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/2009/06/knete2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/2009/06/knete2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Konzentriert bei der Sache</p></div>
Dies inspirierte auch uns und so machten wir uns ausgerüstet mit einem Hammer auf den Weg zu einem der grösseren Termitenhügel in unserer Nähe. Nathan hämmerte auf den Hügel ein um etwas bröckeligen Sand wegzuschlagen und wir versuchten diesen mit einem Sack aufzufangen. Mit unserer Beute begaben wir uns wieder auf den Heimweg und siebten den gewonnenen Sand fein. Anschliessend vermischten wir diesen mit Wasser und gewannen eine wunderbare Knete. 
Aus dieser Knete entstanden die schönsten Kunstwerke. </p>
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		<title>Cheetah Conservation Fund</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 15:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<description><![CDATA[(Mirjam) Zum Abschluss unserer Ferien beschlossen wir eine Gepardenfarm zu besuchen. Bis jetzt hatten wir uns erfolgreich dagegen gewehrt eine Farm zu besuchen, die Wildkatzen in Gehegen hält und diese füttert, da wir die Tiere lieber in der freien Natur beobachten. Nach mehreren Internetsuchen stiessen wir auf den &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; in der Nähe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Mirjam) Zum Abschluss unserer Ferien beschlossen wir eine Gepardenfarm zu besuchen. Bis jetzt hatten wir uns erfolgreich dagegen gewehrt eine Farm zu besuchen, die Wildkatzen in Gehegen hält und diese füttert, da wir die Tiere lieber in der freien Natur beobachten. Nach mehreren Internetsuchen stiessen wir auf den &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; in der Nähe von Otjiwarongo. Dies ist eine inzwischen internationale Organisation, die sich dem Schutz und der Erhaltung der Geparden angenommen hat. 20% der Gepardenpopulation in der Welt lebt in Namibia und von diesen 95% auf Farmland. 
Die Farmer dürfen Geparden, wie auch andere Wildkatzen schiessen oder fangen, sobald diese gefährlich für die Nutztiere werden. Dies geschieht relativ häufig und so werden viele Geparden Opfer der Farmer. Daher hat sich der &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; die Aufklärung der Farmer im Umgang mit den Geparden und die Aufnahme von verletzten oder verwaisten Tieren zur Aufgabe gemacht. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Wie nahe dürfen wir gehen?</p></div>In der Klinik vor Ort werden die geretteten Tiere gesund gepflegt, untersucht und mit Sendern ausgerüstet. Falls es die Umstände zulassen, wird der Gepard möglichst schnell wieder in die Wildnis entlassen, wenn möglich auf dem ihm bekannten Gelände, ansonsten an einem verhältnismässig sicheren Ort, wie zum Beispiel dem Etoscha Nationalpark. Ist eine Aussetzung jedoch auf Grund der Verletzungen nicht möglich, werden die Geparden im angeschlossenen Farmland oder Gehege untergebracht. Auch die verwaisten Gepardenbabys müssen dort verweilen, denn bis jetzt ist es noch niemandem gelungen, diesen in der Gefangenschaft das jagen beizubringen.
Bei unserem Besuch auf dem Gelände befand sich leider kein Gepard in der Klinik, doch sieben der Tiere leben in angrenzenden Umzäunungen und wir durften sie eine ganze Weile beobachten. Die Nackenhaare gestellt und fauchend näherten sich einige der Geparden und musterten uns, insbesondere die Kinder aufmerksam. Plötzlich kontrollierten wir den Zaun, ob auch ja kein Loch zu sehen war. Es war keines zu entdecken und auch die Stabilität des Zaunes überzeugte uns und so konnten wir nun ruhiger die Wildkatzen beobachten. Ein wunderschönes elegantes Tier, dass uns auch in der Gefangenschaft noch würdevoll erschien. Eine ganze Weile zogen uns die Geparden in ihren Bann und wir konnten uns kaum von Ihnen lösen. </p>

<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Ein wunderschönes Tier&#8230;</p></div>Zur Institution gehört auch ein Museum über die Geschichte und Lebensweise der Geparden, wie auch über einen rücksichtsvollen Umgang mit ihnen. Mit vielen interaktiven Spielen war es auch für unsere Kinder spannend und spielerisch erfuhren wir viel Neues. Draussen lädt auch ein Spielplatz zum spielen ein und jedes der Spielgeräte stellt eine Eigenschaft der Geparden dar. Noch heute tauschen wir das Erfahrene und Erlebte aus und staunen immer wieder. So versucht zum Beispiel Nathan immer noch auf die gleiche Sprungweite wie ein Gepard zu kommen, doch 7m sind eine beinahe unüberwindbare Weite. </p>

<p>Damit die Organisation den Farmern auch eine Unterstützung im Umgang mit den Geparden sein kann, züchten sie Hirtenhunde und bilden diese aus. Die trainierten Hunde werden gratis an die Farmer abgegeben, damit diese in Zukunft auf die Nutztiere acht geben können und den Geparden keine Angriffsmöglichkeit mehr lassen. Dadurch werden nicht nur die Farmtiere geschützt, sondern auch die Geparden. Bei unserem Besuch waren die meisten Hunde bereits draussen mit den Ziegen am Arbeiten. Einige befanden sich jedoch mit  Muttertieren und ihren Zicklein noch auf dem Gelände.  Eines der Welpen schlossen wir sofort ins Herz und am liebsten hätten wir es mitgenommen. Doch da wir zum Glück keine Geparden bei uns in der Nähe haben und auch keine Ziegen unser Eigen nennen können, wäre der Hund arbeitslos geworden und so wünschten wir ihm nur eine erfolgreiche Karriere als Hirtenhund. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah3g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah3k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">&#8230;solange es nicht aus einem Blechnapf essen muss</p></div>Als Abschluss und gleichzeitig als Höhepunkt warteten wir noch die Fütterung der Tiere ab. Doch wir wurden schwer enttäuscht. Die Geparden wurden in kleine Käfige geführt und ihnen wurde dort ein Blechnapf mit 2kg Eselsfleisch vorgesetzt. Dieses Bild war den Tieren so unwürdig, dass wir uns entfernten und die anderen Geparden in den grossen Gehegen nochmals besuchten um die Geparden stolz und wunderschön in Erinnerung zu behalten.</p>
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		<title>Arnhem Höhle</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 09:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Mirjam) Nach unserem obligaten Zwischenstopp in Windhoek besuchten wir die Arnhem Farm. Wir wurden von zwei Hunden freudig begrüsst, doch ansonsten tauchte niemand auf um uns willkommen zu heissen. Einer der Hunde war so gross und übermütig, dass er unseren Buben einen grossen Schreck einjagte und wir die erste Zeit damit verbrachten ihn in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Mirjam) Nach unserem obligaten Zwischenstopp in Windhoek besuchten wir die Arnhem Farm. Wir wurden von zwei Hunden freudig begrüsst, doch ansonsten tauchte niemand auf um uns willkommen zu heissen. Einer der Hunde war so gross und übermütig, dass er unseren Buben einen grossen Schreck einjagte und wir die erste Zeit damit verbrachten ihn in den Garten zu sperren. Leider kannte er die Schlupfwinkel sehr gut und immer wenn wir erfolgreich Entwarnung gaben, rannte er bereits wieder auf uns zu. Uns blieb nichts anderes übrig als unsere Buben auf unser Auto zu setzen, damit wir unser Zelt aufstellen konnten. </p>

<p>Im späteren Nachmittag tauchte Sidney auf, der Manager des Camps und begrüsste uns freundlich und hielt auch Chaka, den Hund anschliessend möglichst in seiner Nähe. So konnten sich unsere Buben immerhin für eine kurze Zeit frei bewegen, bevor ein Regenguss uns früh zu Bett schickte. 
Am nächsten Morgen machten wir uns mit Sidney auf den Weg zur Arnhem Höhle. Eine Höhle, die ungefähr 1930 von Deutschen entdeckt wurde. In den folgenden Jahren wurde Guano (Fledermauskacke) abgebaut und nach Deutschland verschifft. Der Guano wurde während dem zweiten Weltkrieg für Sprengstoff verwendet, später als Dünger auf den Feldern eingesetzt, bis der Transport zu teuer war und die Arbeit eingestellt wurde. 
Heutzutage ist die grösste Höhle in Namibia offen für Interessierte. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Fledermäuse wohin man schaut</p></div>Sidney, unser Führer brachte grosse Taschenlampen mit sich, die wir auch bald brauchten, denn bereits nach einigen Schritten in die Höhle hinunter wurde es stockdunkel. Der Weg wurde steiler und sandiger, so dass die Tritte sorgsam gesetzt werden mussten. Nach kurzer Zeit umgab uns ein Piepsen und Flattern und als der Strahl der Taschenlampe die Felswände absuchte, erblickten wir überall Fledermäuse. Einige hingen schlafend an den Felsen während andere sich durch unser Eindringen stören liessen und durch die Höhle flogen. Wir konnten vier verschiedene Arten von Fledermäusen ausfindig machen: Zwei kleinere Arten, von denen eine eher einer Maus ähnelte und zwei grössere Fledermausarten. Eine von diesen ernährt sich vom Blut der kleineren Säugetieren und weist ein angsteinflössendes Gebiss vor. </p>

<p>Nachdem wir uns duckend durch einen Tunnel noch weiter ins Innere vorgewagt hatten, konnten wir vor uns einen Schacht ausmachen, in dem es von Fledermäusen wimmelte. Wir stellten alle Taschenlampen ab und standen etwas ängstlich und doch freudig erregt im Dunkeln inmitten der fliegenden Fledermäuse. Sie flirrten an uns vorbei, wir fühlten den sachten Luftzug auf der Haut und hörten das Schwirren und Flattern der Flügel. Keine Einzige berührte uns, alle flogen in gewissem Abstand an uns vorbei, aber doch so, dass wir alle etwas Gänsehaut kriegten. </p>

<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Keine Photomontage</p></div>Noch tiefer in der Höhle entdeckten wir das Überbleibsel des Abbaus, ein hölzerner Schacht und eine wegweisende Schnur befanden sich noch immer an Ort und Stelle. Inzwischen atmeten wir alle etwas oberflächlich, denn das Guano riecht sehr eigenartig, nicht zu sagen es stinkt. So waren wir alle froh, als wir durch die Höhlenöffnung das Sonnenlicht entdeckten und somit auch wieder frische Luft einatmen konnten. 
Wieder an der Erdoberfläche staunten wir ab unseren braunen Kleider und insbesondere den schmutzigen Händen. Im Höhleninnern waren wir so stark mit den Fledermäusen beschäftigt, dass wir den Schmutz, Staub und Sand nicht bemerkten. Die Hände waren schnell gewaschen, doch der Gestank in den Kleidern und Haaren begleitete uns noch eine Weile und erinnerte uns immer wieder an das Erlebte. Inzwischen ist der Gestank weg, doch unsere Gedanken gehen noch häufig zurück in die Höhle. Ein Erlebnis, dass der ganzen Familie in bester Erinnerung bleiben wird und wir nur weiter empfehlen können. </p>
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		<title>Ein Nashorn geht baden</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei unserer nächsten Station, dem Onguma Camp in der Nähe der Etoscha erfuhren wir eine etwas ungewöhnliche Tiergeschichte:
Die Lodge liegt inmitten eines grossen Geländes mit verschiedensten Wildtieren, darunter auch Nashörner. Da wir bereits seit längerer Zeit kein Nashorn mehr zu Gesicht bekamen, erkundigten wir uns beim Personal, wann den die beste Zeit sei um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unserer nächsten Station, dem Onguma Camp in der Nähe der Etoscha erfuhren wir eine etwas ungewöhnliche Tiergeschichte:
Die Lodge liegt inmitten eines grossen Geländes mit verschiedensten Wildtieren, darunter auch Nashörner. Da wir bereits seit längerer Zeit kein Nashorn mehr zu Gesicht bekamen, erkundigten wir uns beim Personal, wann den die beste Zeit sei um ein Nashorn zu beobachten. Die Angestellte teilte uns mit, dass dies leider nur auf einer gebuchten Safari möglich sei, denn die Nashörner befinden sich in einem separaten Gehege.
Zu Beginn des Lodgebetriebes lebten aber die Nashörner gemeinsam mit den anderen Wildtieren im grossen Gelände, dass direkt bei der Lodge entlang führt. Die Nashörner wurden etliche Male aggressiv und durchbrachen den Zaun. Eines der Nashörner stürmte in seiner Wut auf den Swimming Pool zu und stürzte hinein. Auch die sofort zur Hilfe geeilten Autoabschleppwagen und Krans konnten dem Nashorn nicht mehr helfen und dieses ertrank. Auch so war es noch ein langer und schwieriger Prozess bis das Nashorn aus seinem nassen Grab befreit werden konnte. 
Daher beschloss die Lodgeleitung die Nashörner in einem speziell gesicherten Terrain unterzubringen zum Schutz der Touristen, wie auch zum Schutz der Nashörner selbst. 
Bei unserem Bad im Swimming Pool waren wir auf jeden Fall froh, nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, plötzlich Gesellschaft eines Nashorns zu kriegen.
<div style='clear:both'></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/pool1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/pool1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Ob da wohl ein Nashorn kommt?.</p></div></p>
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		<title>Berliner, selbstgemacht</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 16:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es ums Kochen geht, haben wir hier in Namibia einiges an Neuem ausprobiert und damit unseren Menüplan sehr abwechslungsreich gestalten können. Den Aufwand scheuend haben wir hingegen Frittieren bisher grosszügig ausgelassen, obwohl es hie und da Anlass dazu gegeben hätte. Über Ostern hatten wir genug Zeit, und wir wollten dies nachholen. Wir nahmen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es ums Kochen geht, haben wir hier in Namibia einiges an Neuem ausprobiert und damit unseren Menüplan sehr abwechslungsreich gestalten können. Den Aufwand scheuend haben wir hingegen Frittieren bisher grosszügig ausgelassen, obwohl es hie und da Anlass dazu gegeben hätte. Über Ostern hatten wir genug Zeit, und wir wollten dies nachholen. Wir nahmen uns vor, selber Berliner zu machen und setzten dies auch in die Tat um. Wir waren ganz erstaunt, wie einfach das Ganze eigentlich ist und da wir kampierten, entfiel auch die Sorge, dass die Küche nach dem Frittieren eingeölt sein könnte. Mit dem Potje (eine grosse Gusseisenpfanne) und dem Feuer ausgerüstet backten wir die Teigkugeln und waren überwältigt, wie fein dieses Gebäck auch in Namibia herauskam. Kein Wunder, waren sie bald alle verschwunden&#8230;</p>

<div style='clear:both'></div>

<p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Der Anfang&#8230;</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Unsere Fritteuse</p></div>
<div style='clear:both'></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner3g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner3k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">&#8230;und das Endprodukt</p></div></p>
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		<title>Namensänderung oder Bürokratie Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 06:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter den Ovambos ist es üblich, dass ein Neugeborenes noch keinen eigenen Namen trägt bis etwa im Alter von 2-6 Wochen. Der Vater oder ein männlicher Verwandter von ihm ist zuständig für die Namenswahl und versucht einen möglichst passenden Namen für das Baby zu finden. Relativ viele Kinder werden nach dem Geburtstermin oder entsprechenden Ereignissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Ovambos ist es üblich, dass ein Neugeborenes noch keinen eigenen Namen trägt bis etwa im Alter von 2-6 Wochen. Der Vater oder ein männlicher Verwandter von ihm ist zuständig für die Namenswahl und versucht einen möglichst passenden Namen für das Baby zu finden. Relativ viele Kinder werden nach dem Geburtstermin oder entsprechenden Ereignissen benannt: &#8220;Uusiku&#8221; zum Beispiel bedeutet während der Nacht geboren oder &#8220;Ekandja&#8221; meint, während der grossen Flut geboren. Eine weitere Möglichkeit einer Namenswahl ist, dem Kind einen Namen nach jemandem zu geben, der einem viel bedeutet oder der Familie nahe steht. </p>

<p>Diese zweite Möglichkeit wählten wir auch für unseren Zweitgeborenen. Bei der Geburt erhielt er den von uns ausgelesenen Namen &#8220;Timon&#8221; und einige Wochen später gaben wir ihm einen zweiten Namen nach unserem Stellvertretenden Schulleiter, mit dem wir gut befreundet sind. Da wir bereits eine Geburtsbestätigung ausfüllen liessen mit nur einem Namen, machten wir uns auf den Weg zum Zivilstandesamt in Oshakati um auch den zweiten Namen &#8220;Iipumbu&#8221; eintragen zu lassen. Die zuständige Angestellte meinte, dies sei überhaupt kein Problem, sie müsse nur ein neues Dokument ausfüllen und es koste N$ 30.-. Als das Dokument ausgefüllt war, all die Unterschriften und Stempel mit dem richtigen Datum drauf waren, wollte sie das Geld einziehen. Da sie jedoch das Quittungsbuch nicht finden konnte, meinte sie leichthin: &#8220;Macht nichts, ist schon okay so. Wünsche noch einen schönen Tag&#8221;. Das ging ja problemlos.</p>

<p>Ermutigt durch diese schnelle und unbürokratische Lösung, entschieden wir uns auch für unseren älteren Sohn einen Zweitnamen zu beantragen. Dies liess sich aber nicht in Namibia erledigen, da er in der Schweiz geboren war und bereits dort registriert ist. Die Schweizer Behörde macht ihrem Namen auch in diesem Belangen alle Ehre, denn die Namenserweiterung musste per Gesuch beantragt werden, über die Botschaft in Kapstadt, die es dann weiter reichte in die Schweiz. Die Begründung des Gesuchs durfte nicht auf persönlichen Wünschen basieren, wie uns mitgeteilt wurde:</p>

<blockquote>
  <p>«<strong>G</strong>emäss Art. 30 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) kann die Regierung des Wohnsitzkantons einer Person die Änderung des Namens bewilligen, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen. Von der gesetzlichen Namensführung soll zudem nicht ohne zwingende Gründe abgewichen werden, und persönliche Wünsche allein gelten nicht als &#8220;wichtige Gründe&#8221; im Sinne des Gesetzes.»</p>
</blockquote>

<p>Daher suchten wir nach einer plausiblen Erklärung. Da wir schon seit längerer Zeit in Namibia leben, fiel uns dies auch nicht so schwer. Wir erklärten, dass Nathan schon vor längerer Zeit einen Oshivambo-Namen erhielt und mit diesem auch angesprochen wird. Zusätzlich stellte uns der Chef von Andreas eine Bestätigung dieser Erklärung aus. Wir waren ganz schön gespannt, ob die Schweizer Behörde diese Begründungen akzeptieren würde. Zusammen mit dem Gesuch mussten wir bereits die Gebühren einzahlen welche weit höher ausfielen als in Namibia. </p>

<p>Der Entscheid dieses Gesuchs wurde uns nun heute mitgeteilt. Es wurde bewilligt. Nathan darf sich jetzt auch offiziell Nathan Shaanika Richard nennen. Für ihn macht dies im Moment wohl keinen Unterschied, er hat Shaanika schon längst zu seinem Namen gemacht.</p>

<p>Mit diesem Entscheid ist aber die ganze Geschichte noch lange nicht abgeschlossen. Wir müssen nun die Empfangsbestätigung der Verfügung unterzeichnen und mit dieser Unterschrift erklären wir uns gleichzeitig mit der Namenserklärung einverstanden und verzichten auf jegliches Rechtsmittel. Diese Unterschrift und all die Folgen sind ja eigentlich überhaupt kein Problem, aber da das Dokument in Kapstadt ist, müssen wir nun einen Kurier organisieren der uns diese Verfügung bringt und mit unserer Unterschrift wieder an die Botschaft weiter leitet. Nebst viel Zeit beansprucht dies auch unsere Geldbörse ganz schön. 
Aber sobald diese unterschriebene Verfügung wieder in Kapstadt ist, werden sie es der zuständigen Behörde in der Schweiz mitteilen, diese werden die Daten im nationalen Datenregister eintragen und dann endlich dürfen wir den Pass beantragen. </p>

<p>Die Schlussfolgerung, die wir aus dieser Sache ziehen, ist, dass es um einiges einfacher ist vor der Geburt möglichst viele Namen zu wählen, damit auch bestimmt für jede Lebenslage und Situationen einer im Pass steht und keine Namensänderung oder Erweiterung beantragt werden muss&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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