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	<title>namibia » tagebuch &#187; Unterwegs</title>
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	<description>just another blog from namibia - tagebuch von andreas und mirjam</description>
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		<title>Wildpferde</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Fahrt von Keetmanshoop nach Lüderitz entdeckten wir ein einladendes Informationszentrum und so beschlossen wir in Aus eine Pause einzulegen. 

Das Zentrum ist auch innen sehr ansprechend gestaltet und bietet viele Informationstafeln über die Geschichte, die Natur und Tiere in der Umgebung. Einige der Tafeln sind den Wildpferden gewidmet, die nur in der Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Fahrt von Keetmanshoop nach Lüderitz entdeckten wir ein einladendes Informationszentrum und so beschlossen wir in Aus eine Pause einzulegen. </p>

<p>Das Zentrum ist auch innen sehr ansprechend gestaltet und bietet viele Informationstafeln über die Geschichte, die Natur und Tiere in der Umgebung. Einige der Tafeln sind den Wildpferden gewidmet, die nur in der Nähe von Aus vorkommen. Niemand weiss so genau, wie die Pferde in die Wüste kamen und sich ihr anpassten. Aber bis heute ist ihre Population ziemlich stabil und ihre Überlebensstrategien sind beeindruckend. </p>

<p>Die Wildpferde konnten sich über die Jahre dem trockenen Klima dermassen anpassen, dass sie heutzutage bis zu 2 Tage ohne Wasser auskommen können und fressen in Notsituationen ihren eigenen Dung, der ihnen einen hohen Fettgehalt bietet. Vor einigen Jahren hat eine Organisation ein Wasserloch extra für die Pferde gebaut und da wir Ende Trockenzeit in der Region waren, konnten wir beinahe die vollständige Herde dort beobachten. </p>

<p>Die Wildpferde sind etwas kleiner und schmächtiger als unsere heimischen Pferde, wirken aber voller Stolz. In völliger Zufriedenheit und Ruhe standen gegen die 200 Pferde um das Wasserloch: die jungen Hengste massen spielerisch ihre Kräfte miteinander, die Fohlen genossen die Nähe der Mutter, einige wälzten sich im Staub, andere frassen die letzten Grashalme ab, die meisten jedoch standen einfach da und genossen ihre Freiheit. Eine Freiheit, die beneidenswert ist und doch sind die Pferde der Natur völlig ausgeliefert und von ihr abhängig. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie die Tiere eins werden mit ihrem Lebensraum.</p>
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		<title>Cheetah Conservation Fund</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 15:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>
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		<description><![CDATA[(Mirjam) Zum Abschluss unserer Ferien beschlossen wir eine Gepardenfarm zu besuchen. Bis jetzt hatten wir uns erfolgreich dagegen gewehrt eine Farm zu besuchen, die Wildkatzen in Gehegen hält und diese füttert, da wir die Tiere lieber in der freien Natur beobachten. Nach mehreren Internetsuchen stiessen wir auf den &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; in der Nähe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Mirjam) Zum Abschluss unserer Ferien beschlossen wir eine Gepardenfarm zu besuchen. Bis jetzt hatten wir uns erfolgreich dagegen gewehrt eine Farm zu besuchen, die Wildkatzen in Gehegen hält und diese füttert, da wir die Tiere lieber in der freien Natur beobachten. Nach mehreren Internetsuchen stiessen wir auf den &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; in der Nähe von Otjiwarongo. Dies ist eine inzwischen internationale Organisation, die sich dem Schutz und der Erhaltung der Geparden angenommen hat. 20% der Gepardenpopulation in der Welt lebt in Namibia und von diesen 95% auf Farmland. 
Die Farmer dürfen Geparden, wie auch andere Wildkatzen schiessen oder fangen, sobald diese gefährlich für die Nutztiere werden. Dies geschieht relativ häufig und so werden viele Geparden Opfer der Farmer. Daher hat sich der &#8220;Cheetah Conservation Fund&#8221; die Aufklärung der Farmer im Umgang mit den Geparden und die Aufnahme von verletzten oder verwaisten Tieren zur Aufgabe gemacht. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Wie nahe dürfen wir gehen?</p></div>In der Klinik vor Ort werden die geretteten Tiere gesund gepflegt, untersucht und mit Sendern ausgerüstet. Falls es die Umstände zulassen, wird der Gepard möglichst schnell wieder in die Wildnis entlassen, wenn möglich auf dem ihm bekannten Gelände, ansonsten an einem verhältnismässig sicheren Ort, wie zum Beispiel dem Etoscha Nationalpark. Ist eine Aussetzung jedoch auf Grund der Verletzungen nicht möglich, werden die Geparden im angeschlossenen Farmland oder Gehege untergebracht. Auch die verwaisten Gepardenbabys müssen dort verweilen, denn bis jetzt ist es noch niemandem gelungen, diesen in der Gefangenschaft das jagen beizubringen.
Bei unserem Besuch auf dem Gelände befand sich leider kein Gepard in der Klinik, doch sieben der Tiere leben in angrenzenden Umzäunungen und wir durften sie eine ganze Weile beobachten. Die Nackenhaare gestellt und fauchend näherten sich einige der Geparden und musterten uns, insbesondere die Kinder aufmerksam. Plötzlich kontrollierten wir den Zaun, ob auch ja kein Loch zu sehen war. Es war keines zu entdecken und auch die Stabilität des Zaunes überzeugte uns und so konnten wir nun ruhiger die Wildkatzen beobachten. Ein wunderschönes elegantes Tier, dass uns auch in der Gefangenschaft noch würdevoll erschien. Eine ganze Weile zogen uns die Geparden in ihren Bann und wir konnten uns kaum von Ihnen lösen. </p>

<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Ein wunderschönes Tier&#8230;</p></div>Zur Institution gehört auch ein Museum über die Geschichte und Lebensweise der Geparden, wie auch über einen rücksichtsvollen Umgang mit ihnen. Mit vielen interaktiven Spielen war es auch für unsere Kinder spannend und spielerisch erfuhren wir viel Neues. Draussen lädt auch ein Spielplatz zum spielen ein und jedes der Spielgeräte stellt eine Eigenschaft der Geparden dar. Noch heute tauschen wir das Erfahrene und Erlebte aus und staunen immer wieder. So versucht zum Beispiel Nathan immer noch auf die gleiche Sprungweite wie ein Gepard zu kommen, doch 7m sind eine beinahe unüberwindbare Weite. </p>

<p>Damit die Organisation den Farmern auch eine Unterstützung im Umgang mit den Geparden sein kann, züchten sie Hirtenhunde und bilden diese aus. Die trainierten Hunde werden gratis an die Farmer abgegeben, damit diese in Zukunft auf die Nutztiere acht geben können und den Geparden keine Angriffsmöglichkeit mehr lassen. Dadurch werden nicht nur die Farmtiere geschützt, sondern auch die Geparden. Bei unserem Besuch waren die meisten Hunde bereits draussen mit den Ziegen am Arbeiten. Einige befanden sich jedoch mit  Muttertieren und ihren Zicklein noch auf dem Gelände.  Eines der Welpen schlossen wir sofort ins Herz und am liebsten hätten wir es mitgenommen. Doch da wir zum Glück keine Geparden bei uns in der Nähe haben und auch keine Ziegen unser Eigen nennen können, wäre der Hund arbeitslos geworden und so wünschten wir ihm nur eine erfolgreiche Karriere als Hirtenhund. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah3g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/cheetah3k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">&#8230;solange es nicht aus einem Blechnapf essen muss</p></div>Als Abschluss und gleichzeitig als Höhepunkt warteten wir noch die Fütterung der Tiere ab. Doch wir wurden schwer enttäuscht. Die Geparden wurden in kleine Käfige geführt und ihnen wurde dort ein Blechnapf mit 2kg Eselsfleisch vorgesetzt. Dieses Bild war den Tieren so unwürdig, dass wir uns entfernten und die anderen Geparden in den grossen Gehegen nochmals besuchten um die Geparden stolz und wunderschön in Erinnerung zu behalten.</p>
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		<title>Arnhem Höhle</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 09:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<description><![CDATA[(Mirjam) Nach unserem obligaten Zwischenstopp in Windhoek besuchten wir die Arnhem Farm. Wir wurden von zwei Hunden freudig begrüsst, doch ansonsten tauchte niemand auf um uns willkommen zu heissen. Einer der Hunde war so gross und übermütig, dass er unseren Buben einen grossen Schreck einjagte und wir die erste Zeit damit verbrachten ihn in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Mirjam) Nach unserem obligaten Zwischenstopp in Windhoek besuchten wir die Arnhem Farm. Wir wurden von zwei Hunden freudig begrüsst, doch ansonsten tauchte niemand auf um uns willkommen zu heissen. Einer der Hunde war so gross und übermütig, dass er unseren Buben einen grossen Schreck einjagte und wir die erste Zeit damit verbrachten ihn in den Garten zu sperren. Leider kannte er die Schlupfwinkel sehr gut und immer wenn wir erfolgreich Entwarnung gaben, rannte er bereits wieder auf uns zu. Uns blieb nichts anderes übrig als unsere Buben auf unser Auto zu setzen, damit wir unser Zelt aufstellen konnten. </p>

<p>Im späteren Nachmittag tauchte Sidney auf, der Manager des Camps und begrüsste uns freundlich und hielt auch Chaka, den Hund anschliessend möglichst in seiner Nähe. So konnten sich unsere Buben immerhin für eine kurze Zeit frei bewegen, bevor ein Regenguss uns früh zu Bett schickte. 
Am nächsten Morgen machten wir uns mit Sidney auf den Weg zur Arnhem Höhle. Eine Höhle, die ungefähr 1930 von Deutschen entdeckt wurde. In den folgenden Jahren wurde Guano (Fledermauskacke) abgebaut und nach Deutschland verschifft. Der Guano wurde während dem zweiten Weltkrieg für Sprengstoff verwendet, später als Dünger auf den Feldern eingesetzt, bis der Transport zu teuer war und die Arbeit eingestellt wurde. 
Heutzutage ist die grösste Höhle in Namibia offen für Interessierte. </p>

<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Fledermäuse wohin man schaut</p></div>Sidney, unser Führer brachte grosse Taschenlampen mit sich, die wir auch bald brauchten, denn bereits nach einigen Schritten in die Höhle hinunter wurde es stockdunkel. Der Weg wurde steiler und sandiger, so dass die Tritte sorgsam gesetzt werden mussten. Nach kurzer Zeit umgab uns ein Piepsen und Flattern und als der Strahl der Taschenlampe die Felswände absuchte, erblickten wir überall Fledermäuse. Einige hingen schlafend an den Felsen während andere sich durch unser Eindringen stören liessen und durch die Höhle flogen. Wir konnten vier verschiedene Arten von Fledermäusen ausfindig machen: Zwei kleinere Arten, von denen eine eher einer Maus ähnelte und zwei grössere Fledermausarten. Eine von diesen ernährt sich vom Blut der kleineren Säugetieren und weist ein angsteinflössendes Gebiss vor. </p>

<p>Nachdem wir uns duckend durch einen Tunnel noch weiter ins Innere vorgewagt hatten, konnten wir vor uns einen Schacht ausmachen, in dem es von Fledermäusen wimmelte. Wir stellten alle Taschenlampen ab und standen etwas ängstlich und doch freudig erregt im Dunkeln inmitten der fliegenden Fledermäuse. Sie flirrten an uns vorbei, wir fühlten den sachten Luftzug auf der Haut und hörten das Schwirren und Flattern der Flügel. Keine Einzige berührte uns, alle flogen in gewissem Abstand an uns vorbei, aber doch so, dass wir alle etwas Gänsehaut kriegten. </p>

<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/arnhem2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Keine Photomontage</p></div>Noch tiefer in der Höhle entdeckten wir das Überbleibsel des Abbaus, ein hölzerner Schacht und eine wegweisende Schnur befanden sich noch immer an Ort und Stelle. Inzwischen atmeten wir alle etwas oberflächlich, denn das Guano riecht sehr eigenartig, nicht zu sagen es stinkt. So waren wir alle froh, als wir durch die Höhlenöffnung das Sonnenlicht entdeckten und somit auch wieder frische Luft einatmen konnten. 
Wieder an der Erdoberfläche staunten wir ab unseren braunen Kleider und insbesondere den schmutzigen Händen. Im Höhleninnern waren wir so stark mit den Fledermäusen beschäftigt, dass wir den Schmutz, Staub und Sand nicht bemerkten. Die Hände waren schnell gewaschen, doch der Gestank in den Kleidern und Haaren begleitete uns noch eine Weile und erinnerte uns immer wieder an das Erlebte. Inzwischen ist der Gestank weg, doch unsere Gedanken gehen noch häufig zurück in die Höhle. Ein Erlebnis, dass der ganzen Familie in bester Erinnerung bleiben wird und wir nur weiter empfehlen können. </p>
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		<title>Ein Nashorn geht baden</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei unserer nächsten Station, dem Onguma Camp in der Nähe der Etoscha erfuhren wir eine etwas ungewöhnliche Tiergeschichte:
Die Lodge liegt inmitten eines grossen Geländes mit verschiedensten Wildtieren, darunter auch Nashörner. Da wir bereits seit längerer Zeit kein Nashorn mehr zu Gesicht bekamen, erkundigten wir uns beim Personal, wann den die beste Zeit sei um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unserer nächsten Station, dem Onguma Camp in der Nähe der Etoscha erfuhren wir eine etwas ungewöhnliche Tiergeschichte:
Die Lodge liegt inmitten eines grossen Geländes mit verschiedensten Wildtieren, darunter auch Nashörner. Da wir bereits seit längerer Zeit kein Nashorn mehr zu Gesicht bekamen, erkundigten wir uns beim Personal, wann den die beste Zeit sei um ein Nashorn zu beobachten. Die Angestellte teilte uns mit, dass dies leider nur auf einer gebuchten Safari möglich sei, denn die Nashörner befinden sich in einem separaten Gehege.
Zu Beginn des Lodgebetriebes lebten aber die Nashörner gemeinsam mit den anderen Wildtieren im grossen Gelände, dass direkt bei der Lodge entlang führt. Die Nashörner wurden etliche Male aggressiv und durchbrachen den Zaun. Eines der Nashörner stürmte in seiner Wut auf den Swimming Pool zu und stürzte hinein. Auch die sofort zur Hilfe geeilten Autoabschleppwagen und Krans konnten dem Nashorn nicht mehr helfen und dieses ertrank. Auch so war es noch ein langer und schwieriger Prozess bis das Nashorn aus seinem nassen Grab befreit werden konnte. 
Daher beschloss die Lodgeleitung die Nashörner in einem speziell gesicherten Terrain unterzubringen zum Schutz der Touristen, wie auch zum Schutz der Nashörner selbst. 
Bei unserem Bad im Swimming Pool waren wir auf jeden Fall froh, nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, plötzlich Gesellschaft eines Nashorns zu kriegen.
<div style='clear:both'></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/pool1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/05/pool1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Ob da wohl ein Nashorn kommt?.</p></div></p>
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		<title>Berliner, selbstgemacht</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 16:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es ums Kochen geht, haben wir hier in Namibia einiges an Neuem ausprobiert und damit unseren Menüplan sehr abwechslungsreich gestalten können. Den Aufwand scheuend haben wir hingegen Frittieren bisher grosszügig ausgelassen, obwohl es hie und da Anlass dazu gegeben hätte. Über Ostern hatten wir genug Zeit, und wir wollten dies nachholen. Wir nahmen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es ums Kochen geht, haben wir hier in Namibia einiges an Neuem ausprobiert und damit unseren Menüplan sehr abwechslungsreich gestalten können. Den Aufwand scheuend haben wir hingegen Frittieren bisher grosszügig ausgelassen, obwohl es hie und da Anlass dazu gegeben hätte. Über Ostern hatten wir genug Zeit, und wir wollten dies nachholen. Wir nahmen uns vor, selber Berliner zu machen und setzten dies auch in die Tat um. Wir waren ganz erstaunt, wie einfach das Ganze eigentlich ist und da wir kampierten, entfiel auch die Sorge, dass die Küche nach dem Frittieren eingeölt sein könnte. Mit dem Potje (eine grosse Gusseisenpfanne) und dem Feuer ausgerüstet backten wir die Teigkugeln und waren überwältigt, wie fein dieses Gebäck auch in Namibia herauskam. Kein Wunder, waren sie bald alle verschwunden&#8230;</p>

<div style='clear:both'></div>

<p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner1k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Der Anfang&#8230;</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner2k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">Unsere Fritteuse</p></div>
<div style='clear:both'></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner3g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp/wp-content/uploads/2009/04/berliner3k.jpg"/></a><p class="wp-caption-text">&#8230;und das Endprodukt</p></div></p>
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		<title>Ein Flachländer in der Luft</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 19:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Namibia]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu meinem 30 Geburtstag wurde ich mit einem wunderbaren Geschenk überrascht, einem Flug in Namibia. Lange habe ich probiert, jemanden mit einem Sportflugzeug zu finden, der mich über dem Norden Namibias herumkurven würde. Leider ist daraus nichts geworden, es gibt einige Sportflugzeuge im Norden, diese dürfen jedoch nicht für Rundflüge genutzt werden  sondern nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem 30 Geburtstag wurde ich mit einem wunderbaren Geschenk überrascht, einem Flug in Namibia. Lange habe ich probiert, jemanden mit einem Sportflugzeug zu finden, der mich über dem Norden Namibias herumkurven würde. Leider ist daraus nichts geworden, es gibt einige Sportflugzeuge im Norden, diese dürfen jedoch nicht für Rundflüge genutzt werden  sondern nur um Gäste der Nobellodges abzuholen. Somit landete ich am selben Ort, wo der Wunsch nach einem Rundflug entstanden war, in Swakopmund. Auch in der Nebensaison sind Rundflüge über Sossusvlei ein Renner, und somit war es kein Problem, einen Sitz zu einem vernünftigen Preis zu bekommen. Glücklicherweise blies der Ostwind, an der Küste war schönes und heisses Wetter, ideal für einen Flug.</p>

<p>Nachdem alles Organisatorische geregelt war, die Gäste ihrem Gewicht entsprechend auf die Flugzeuge verteilt (!) waren und die Piloten sich vorgestellt hatten ging es los. Ein Flugzeug nach dem anderen brummte los und verschwand in der Ferne Richtung Süden und der Namib Wüste. Wir starteten als Letzte, das Kribbeln im Bauch wurde grösser und grösser bis wir endlich in der Luft waren. Gemächlich glitten wir durch die Lüfte, kein Gefühl von hohen Geschwindigkeiten.</p>

<p>Die Landschaft die sich mir auftat war fantastisch. Vieles erkannte ich wieder von unserer Reise auf dem Boden nach Sossusvlei und den roten Dünen; gleichzeitig war vieles neu. Aus der Vogelperspektive sah ich einiges, das einem vom Boden aus verborgen ist, die Dünen, die sich wie ein Rückgrat über Kilometer hinziehen oder das zarte Grün, das wie ein Schleier die lebensfeindliche Wüste bedeckte, die Kuisebschlucht, die dem Wachstum der Wüste Einhalt gebietet, da in der Regenzeit genügend Wasser fliesst, um die Wanderdünen ins Meer zu spülen.
Wir flogen über die einfachen Hütten der Topnaar, über die Wüstenforschungsstation Gobabeb, das Tondabvlei, dem einzigen Brutort in Namibia des seltenen Kapgeiers, dies alles immer in respektvollem Abstand zum Boden. Ein Höhepunkt des Rundflugs bildete der Flug über Sossusvlei und dem Deadvlei. Erst von hier oben erfasste ich die Grösse dieser Endstation für den Tsauchabfluss. Traurig war nur zu wissen, dass das Flugzeug nun umkehren und sich auf den Heimflug machen würde. Doch warteten doch noch einige Sehenswürdigkeiten auf uns. Über die endlosen Dünenformationen &#8211; eine schöner als die andere &#8211; flogen wir Richtung Küste. Unter uns ehemaliges und jetztiges Diamanten Sperrgebiet und später der endlose Atlantik. Den Piloten war es wahrscheinlich etwas zu langweilig, auf jeden Fall übten sie sich in Flugakrobatik und flogen enge Kurven, unsere Rücken waagrecht. Kurze Zeit später rissen sie das Flugzeug in die Höhe, ein weiteres Manöver für den Magen. Der Grund war schnell klar, wir flogen über einem Naturschutzgebiet, dem Sandwich Harbour, einer ehemaligen Lagune, die langsam aber sicher vom Meer verschluckt wird. Trotzdem ist dieser Ort Brutplatz für abertausende von Seevögeln, darunter Flamingos und Pelikane. </p>

<p>Zum Abschluss flogen wir an Walvis Bay vorbei, konnten die riesigen Ausmasse der Salzgewinnungsanlage bestaunen, währenddem die Sonne langsam im Meer versank. Realismus und Romantik zur gleichen Zeit. Alles in allem war der Flug viel zu kurz, obwohl ich zugeben muss, dass ich ab und zu ein flaues Gefühl im Bauch hatte. Dies ist aber nach zwei Jahren Flachland wohl normal. Die Eindrücke waren einmalig und wunderschön und haben den bisherigen von unserem Gastland eine weitere Dimension hinzugefügt. Noch oft sind mir in der letzten Zeit innere Bilder von diesem Erlebnis aufgestiegen. </p>

<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib1g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib1k.jpg" class="inline border" /></a></div>

<p><div align="center">Kilometerlange Sanddünen wechseln sich ab mit einem hauchdünnen Grasteppich<div>
<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib2g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib2k.jpg" class="inline border" /></a></div>
<div align="center">Der Kuiseb<div>
<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib3g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib3k.jpg" class="inline border" /></a></div>
<div align="center">Sossusvlei (im Hintergrund) und Deadvlei<div>
<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib4k.jpg" class="inline border" /></a></div>
<div align="center">Die &#8220;Lange Wand&#8221;<div>
<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib5g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/namib5k.jpg" class="inline border" /></a></div>
<div align="center">Sandwich Harbour<div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></p>

<div style='clear:both'></div>
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		<title>Bilder von unserer Malawireise</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 17:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wir drei]]></category>

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Unterwegs im Minibus



Unterwegs zu einem Tanzwettbewerb auf Chizimulu Island



Der Aussichtspunkt bei unsere Unterkunft auf Chizimulu 



Bushbaby
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<p>Unterwegs im Minibus</p>

<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi6_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi6_k.jpg" class="inline border" /></a></div>

<p>Unterwegs zu einem Tanzwettbewerb auf <em>Chizimulu Island</em></p>

<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi7_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi7_k.jpg" class="inline border" /></a></div>

<p>Der Aussichtspunkt bei unsere Unterkunft auf Chizimulu </p>

<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi8_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/malawi8_k.jpg" class="inline border" /></a></div>

<p><em>Bushbaby</em></p>
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		<title>Von Malawi zurück nach Namibia</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 19:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wir drei]]></category>

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		<description><![CDATA[In Lilongwe verbringen wir Neujahr. Mit all den anderen Gästen der Unterkunft geniessen wir ein reichhaltiges Buffet, legen uns aber danach früh schlafen, da am nächsten Morgen um sechs unser Bus nach Sambia abfährt. So klingelt bereits vor fünf Uhr unser Wecker und kurze Zeit später stehen wir draussen und warten auf das bestellte Taxi. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Lilongwe verbringen wir Neujahr. Mit all den anderen Gästen der Unterkunft geniessen wir ein reichhaltiges Buffet, legen uns aber danach früh schlafen, da am nächsten Morgen um sechs unser Bus nach Sambia abfährt. So klingelt bereits vor fünf Uhr unser Wecker und kurze Zeit später stehen wir draussen und warten auf das bestellte Taxi. Doch der Fahrer hat wohl etwas zu stark gefeiert, auf jeden Fall taucht er nicht auf. So entschliessen wir uns mit Sack und Pack an die Hauptstrasse zu marschieren und unser Glück dort zu versuchen. Gerade als wir aus dem Tor treten, taucht das Taxi doch noch auf und wir steigen erleichtert ein. Doch zu früh gefreut, auch nach mehrmaligem versuchen will der Motor nicht starten. Kein Benzin mehr und natürlich kein Ersatzkanister im Auto und weit und breit keine Tankstelle. Also, wieder raus aus dem Auto, Gepäck wieder satteln und doch zu Fuss weiter.</p>

<p>Langsam aber sicher wird die Zeit knapp und wir hoffen auf die übliche Verspätung bei der Abfahrt des Busses. An der Hauptstrasse angekommen ist es nicht so einfach ein Taxi oder ein Minibus zu erwischen, denn die sind alle voll. Doch endlich hat jemand erbarmen mit uns und wir quetschen uns so gut wie möglich noch in den bereits übervollen Minibus. Kurze Zeit später erreichen wir die Endstation, die noch gut einen Kilometer von unserem Ziel entfernt liegt. Mit allem Hab und Gut machen wir uns im Eiltempo auf den Weg und bereits von weitem sehen wir unseren Bus, doch der Motor läuft schon und der Fahrer will gerade rückwärts raus fahren. Zum Glück entdecken sie uns noch und nachdem unser Gepäck eingepackt ist, geht es los. Das war knapp, aber immerhin keine langen Wartezeiten. Während den nächsten 12 Stunden Fahrzeit können wir uns von dem morgendlichen Stress erholen und die saftig grüne Umgebung geniessen, denn hier hat die Regenzeit begonnen.
Die weitere Rückreise über Lusaka nach Livongstone verläuft reibungslos, wenn sie auch lang und holperig ist, da der Regen die Strassen schon ganz schön durchlöchert hat.</p>

<p>In Livingstone verweilen wir für einige Tage und wollten eigentlich die Victoriafälle besuchen. Doch die meiste Zeit über regnet es in Strömen und die Sicht ist so schlecht, dass wir uns einfach in unserer Unterkunft erholen. </p>

<p>Ein eindrückliches Abschiedsgeschenk bietet uns Sambia am letzten Abend noch. Von einem Baum zum anderen hüpfen graziös zwei Buschbabys. Wir können diese Tiere mit ihren langen buschigen Schwänzen und den riesigen glänzenden Augen noch lange beobachten und kommen kaum aus dem Staunen raus.
Nach einer weiteren langen Busfahrt kommen wir wieder in Namibia an und werden am Zoll auch gleich mit der typischen freundlichen Art der Namibier empfangen: &#8220;Bildet eine schöne Reihe hinter der Theke!&#8221; Und nachdem sich die etwas schwergewichtige Dame endlich von ihrem Schreibtisch erhoben hat und die Güte hat unsere Pässe zu stempeln, bedient sie uns bewusst nicht, da wir angeblich nicht schön in der Reihe standen. Mit etwas Geduld erhalten wir unseren Stempel doch noch und fühlen uns wieder total zu Hause.</p>
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		<title>Chizimulu</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 17:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter leichtem Nieselregen bestiegen wir abends die Fähre, die uns nach Chizimulu Island bringen wird. Das unterste Deck ist vollgestopft mit Gepäck, Tieren und natürlich Menschen, alle wollen Weihnachten zu Hause bei ihrer Familie verbringen und die Fähre ist für viele Ziele, insbesondere die beiden Inseln inmitten des Lake Malawis die einzige Transportmöglichkeit. Wir entfliegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter leichtem Nieselregen bestiegen wir abends die Fähre, die uns nach <em>Chizimulu Island</em> bringen wird. Das unterste Deck ist vollgestopft mit Gepäck, Tieren und natürlich Menschen, alle wollen Weihnachten zu Hause bei ihrer Familie verbringen und die Fähre ist für viele Ziele, insbesondere die beiden Inseln inmitten des Lake Malawis die einzige Transportmöglichkeit. Wir entfliegen diesem Durcheinander etwas, begeben uns in das obere Deck und können uns noch eine Bank ergattern. Das Wetter beruhigt sich zum Glück etwas und die Fahrt verläuft ruhig, wenn sich auch der Sternenhimmel noch nicht zeigt. Kurz nach Mitternacht entdecken wir die ersten Lichter auf der Insel von Chizimulu und mit einem kleinen Beiboot werden wir an Land gerudert. Müde sinken wir in unsere Betten und sind gespannt auf den Ausblick am nächsten Morgen.</p>

<p>Er ist gigantisch. Unsere Bambushütte liegt direkt am See, mit einer Hängematte zum Verweilen, etwas weiter vorne entdecken wir einen kleinen Hügel mit vielen Ausichtsnischen, die zur Musse einladen und in der Luft schwirren verschiedenste Vögel und pausieren in den einladenden Ästen des Baobabbaumes. Kurze Zeit später tauchen wir ein in die farbenfrohe Unterwasserwelt, ausgerüstet mit Schnorchel und Brille. Vom Strand aus beobachten wir einen <em>Malachite Kingfisher</em> beim Fischen, eine Sandschlange schleicht vorbei und beim genauerem Hinsehen entdecken wir Krebse und Muscheln in den steinigen Ufern.
Der erste Tag auf der Insel ist auch gleich der Weihnachtstag. Ein engländischer Koch der auch zu Gast ist, hat sich anerboten an diesem Abend in die Küche zu stehen und so geniessen wir ein typisches Englisches Essen in der Abendbrise, die Wellen liefern die Hintergrundmusik und die tausenden kleinen Mücken die Live Musik dazu. Mit der Dämmerung schmückte sich die Natur zu einem der schönsten Weihnachtsbäume die ich je gesehen habe: unzählige Glühwürmchen schwirrten umher und leuchteten in ihrer Pracht.</p>

<p>Leider ist dieses Glück von kurzer Dauer, denn Nathan und Andreas erwischen eine Magenverstimmung und erholen sich nur langsam. So verbringen wir die folgenden Tage mehrheitlich in der Nähe der Toilette und dem Bett.</p>

<p>Bereits nach fünf Tagen holt uns das Schiffstuten mitten in der Nacht aus dem Schlaf &#8211; es ist Zeit für den Aufbruch. Dieses Mal ist uns das Wetter nicht so gut gesinnt und mitten auf hoher See kommt ein Sturm auf, das Deck wie auch wir werden nass und die Fähre schaukelt ganz schön. Doch früh am Morgen gelangen wir wieder auf festen Boden und machen uns sogleich auf den Weg zurück in die Hauptstadt von Malawi, nach Lilongwe.</p>
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		<title>Mayoka Village</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 19:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir halten uns an die Empfehlung unseres Reiseführers und quartieren uns im Mayoka Village ein. Die Besitzer sind nicht anwesend, ihre Vertretung ist aber sehr gut organisiert, was uns positiv auffällt. Wieder einmal sehen wir, was gutes Training und Kommunikation mit den Mitarbeitenden bewirken können. 
Herzstück der Unterkunft ist nicht der Strand sondern die Bar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir halten uns an die Empfehlung unseres Reiseführers und quartieren uns im Mayoka Village ein. Die Besitzer sind nicht anwesend, ihre Vertretung ist aber sehr gut organisiert, was uns positiv auffällt. Wieder einmal sehen wir, was gutes Training und Kommunikation mit den Mitarbeitenden bewirken können. 
Herzstück der Unterkunft ist nicht der Strand sondern die Bar mit wunderbarem Ausblick auf den See. Nathan ist zuerst überfordert von den vielen Menschen und der überaus lebendigen Atmosphäre. Gegen Ende wird er derjenige sein, der am liebsten noch länger geblieben wäre. Seinem kleinkindlichen Charme fliegen die Herzen nur so zu, da stehen wir Eltern deutlich im Abseits. 
Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher per Boot weiter in den Norden machen, der Preis von 400US$ schreckt uns ab, und eine mehrstündige Fahrt im kleinen Boot ist vielleicht doch nicht das Richtige für uns. Somit verbringen wir mehr Tage an einem Ort, der zwar durchaus seinen Reiz hat, aber dem vor allem eines fehlt, ein schöner Strand zum Baden. Eines Nachts kommt ein regelrechter Sturm auf, so dass der See am nächsten Tag hohe Wellen an die Küste trägt. </p>

<p>Der <em>Lake Malawi</em> ist der drittgrösste See in Afrika, und einer der grössten der Welt. Wegen seiner Grösse wird er manchmal auch als Inlandozean bezeichnet. Eine witzige Eigenart macht ihn auch zum Kalendersee: Er hat 12 Zuflüsse, ist 365 Meilen lang und an der breitesten Stelle 52 Meilen breit. Der See glänzt durch eine schier unglaubliche Vielfalt an Fischen. Tatsächlich habe ich das Gefühl, in einem Aquarium zu schwimmen, als ich mich mit Schnorchel und Taucherbrille etwas im Wasser tummle. Die Fische sind farbenfroh, von weiss über blau-schwarz gestreift zu gelb kommen fast jeglich Farben vor. Die Menge und Farbenpracht der Fische ist atemberaubend.</p>
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