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	<title>namibia » tagebuch &#187; Afrika</title>
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	<description>just another blog from namibia - tagebuch von andreas und mirjam</description>
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		<title>Stimmen aus Afrika</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 09:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der ganzen Diskussion um Entwicklungshilfe ist es mehr als fair, wenn sich die direkt oder indirekt Betroffenen selber zu Wort melden können. Dies scheint mit Afrika immer mehr der Fall zu sein. In den letzen Wochen sind uns mehrere spannende Artikel aufgefallen, seien es kritische Stimmen, Interviews oder auch Beiträge über grundsätzliche Entwicklungen. 

Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der ganzen Diskussion um Entwicklungshilfe ist es mehr als fair, wenn sich die direkt oder indirekt Betroffenen selber zu Wort melden können. Dies scheint mit Afrika immer mehr der Fall zu sein. In den letzen Wochen sind uns mehrere spannende Artikel aufgefallen, seien es kritische Stimmen, Interviews oder auch Beiträge über grundsätzliche Entwicklungen. </p>

<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Diese-Frau-fordert-Schluss-mit-Entwicklungshilfe/story/17446383">Diese Frau fordert Schluss mit Entwicklungshilfe &#8211; Kurzporträt</a></p>

<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Ohne-Entwicklungshilfe-waere-Botswana-nicht-in-so-guter-Verfassung/story/18934678">Ohne Entwicklungshilfe wäre Botswana nicht in so guter Verfassung &#8211; Interview</a></p>
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		<title>Zertifikat für (gutes) Benehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 12:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit wir auch nächstes Jahr legal in Namibia arbeiten können, muss ich meine Arbeitsbewilligung und die Visa für alle Familienmitglieder verlängern lassen. Uns wurde mitgeteilt dass wir unter anderem ein local police clearance form mit Fingerabdrücken einsenden müssen. Es sollte keine grosse Sache sein, dies zu bekommen. Gesagt, getan. 

Nachdem ich in Oshakati auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit wir auch nächstes Jahr legal in Namibia arbeiten können, muss ich meine Arbeitsbewilligung und die Visa für alle Familienmitglieder verlängern lassen. Uns wurde mitgeteilt dass wir unter anderem ein <em>local police clearance form</em> mit Fingerabdrücken einsenden müssen. Es sollte keine grosse Sache sein, dies zu bekommen. Gesagt, getan. </p>

<p>Nachdem ich in Oshakati auf der Polizeistation trotz den unzähligen das richtige Büro gefunden hatte, erklärte ich was ich wollte und erhielt eine unmotivierte Antwort, dass das N$30 koste und ich eine Kopie des Passes oder meiner ID mitliefern müsse. Nun gut, ich machte mich auf den Weg in die Apotheke, denn Kopien macht man bei uns am Besten dort.</p>

<p>Kurze Zeit später klopfte ich wieder bei der Polizei an. Mir wurde ein Formular ausgehändigt mit dem ich zu einem Leonard geschickt wurde. Diesen würde ich draussen unter dem grossen Baum finden. Dort war er aber nicht, aber nach kurzem herumfragen wurde ich wieder zurück ins Gebäude geschickt, wo mir ein Mann von einer Werkbank her zuwinkte. </p>

<p>Als ich näher trat wurde mir bewusst, was mich erwartete: Die Finger alle schön einschwärzen und aufs Papier drücken. Somit wurde jeder Finger einzeln eingefärbt und aufs Papier gedrückt, natürlich nicht selber, sondern ich durfte einfach meine Hand ausstrecken und alles ging fremdgesteuert weiter. Einmal war aber nicht genug. Beim zweiten Mal wurde die ganze Hand eingefärbt und ich konnte sie aufs Papier klatschen, dann noch beide Daumen.</p>

<p>Nach getaner Schmiererei gab mir der Beamte einen Spachtel voll Seife und zeigte mir den Gartenschlauch im Innenhof, wo ich die Hände abspülen konnte. Ich staunte nicht schlecht, als mir eine Angestellte die Hände abspülte. Die Farbe war von besserer Qualität als die Seife und so lief ich trotz eifrigem Händewaschen den ganzen restlichen Tag mit geschwärzten Händen herum.</p>

<p>Zurück im Polizeibüro nahm ich an, dass ich kurz davor war, das gewünschte Formular in den Händen zu halten. Meine Stimmung heiterte sich auf und ich liess mich auf einen Schwatz mit den anwesenden Beamtinnen ein. Als ich sagte, dass ich aus der Schweiz sei, erhielt ich einen spontanen Heiratsantrag der wohl mehr mit meinem Herkunftsland als mit mir zu tun hatte. Nachdem ich ihr meinen Zivilstand erklärte und darauf hinwies, dass Scheinheirat in der Schweiz mittlerweile hart bestraft werde, verlor sie das Interesse, ebenfalls ziemlich spontan.</p>

<p>Die Beamtin, die mein Dokument bearbeitete wies in einem Nebensatz darauf hin, dass ich in 6 Monaten wieder vorbeikommen sollte, um das gewünschte Dokument abzuholen. Da in einem halben Jahr unser Visum längst abgelaufen sein wird, ergriff mich leichte Panik. Auf Nachfrage erklärte mir die Frau, dass ich die Fingerabdrücke auch direkt per Kurier nach Windheok schicken könne. Ich meinte natürlich ans <em>Home Affairs</em>, welches unsere Visa ausstellt, musste mich aber belehren lassen, dass die Polizei in Windheok ein <em>certificate of conduct</em> ausstellen würde, welches wiederum nach Oshakati geschickt würde, damit ich es wieder ins 800km entfernte Windheok schicken kann. Das &#8220;Zertifikat für (gutes) Benehmen&#8221; ist wohl dasselbe wie ein Strafregisterauszug in der Schweiz, deshalb benahm ich mich ganz anständig. Die Panik nahm etwas ab, als ich erfuhr, dass ich in 3 bis 4 Wochen wieder kommen könnte, um das Dokument abzuholen. Wir werden sehen.</p>

<p>Einen bleibenden Eindruck hinterliess die Menge an Angestellten, die für zum Teil einzelne Aufgaben zuständig sind, wie zum Beispiel Hände abspülen oder fürs Daraufhinweisen, dass man bitte nicht über den offenen Elektroschacht gehen solle, sondern in grossem Bogen darum herum. Aus Schweizer Sicht erscheint das ineffizient und als Verschleuderung von Steuergeldern, in Anbetracht der hohen Arbeitslosigkeit und des tiefen Lohnniveaus macht das aber hier ganz ordentlich Sinn. </p>
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		<title>Namensänderung oder Bürokratie Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 06:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vier]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Ovambos ist es üblich, dass ein Neugeborenes noch keinen eigenen Namen trägt bis etwa im Alter von 2-6 Wochen. Der Vater oder ein männlicher Verwandter von ihm ist zuständig für die Namenswahl und versucht einen möglichst passenden Namen für das Baby zu finden. Relativ viele Kinder werden nach dem Geburtstermin oder entsprechenden Ereignissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Ovambos ist es üblich, dass ein Neugeborenes noch keinen eigenen Namen trägt bis etwa im Alter von 2-6 Wochen. Der Vater oder ein männlicher Verwandter von ihm ist zuständig für die Namenswahl und versucht einen möglichst passenden Namen für das Baby zu finden. Relativ viele Kinder werden nach dem Geburtstermin oder entsprechenden Ereignissen benannt: &#8220;Uusiku&#8221; zum Beispiel bedeutet während der Nacht geboren oder &#8220;Ekandja&#8221; meint, während der grossen Flut geboren. Eine weitere Möglichkeit einer Namenswahl ist, dem Kind einen Namen nach jemandem zu geben, der einem viel bedeutet oder der Familie nahe steht. </p>

<p>Diese zweite Möglichkeit wählten wir auch für unseren Zweitgeborenen. Bei der Geburt erhielt er den von uns ausgelesenen Namen &#8220;Timon&#8221; und einige Wochen später gaben wir ihm einen zweiten Namen nach unserem Stellvertretenden Schulleiter, mit dem wir gut befreundet sind. Da wir bereits eine Geburtsbestätigung ausfüllen liessen mit nur einem Namen, machten wir uns auf den Weg zum Zivilstandesamt in Oshakati um auch den zweiten Namen &#8220;Iipumbu&#8221; eintragen zu lassen. Die zuständige Angestellte meinte, dies sei überhaupt kein Problem, sie müsse nur ein neues Dokument ausfüllen und es koste N$ 30.-. Als das Dokument ausgefüllt war, all die Unterschriften und Stempel mit dem richtigen Datum drauf waren, wollte sie das Geld einziehen. Da sie jedoch das Quittungsbuch nicht finden konnte, meinte sie leichthin: &#8220;Macht nichts, ist schon okay so. Wünsche noch einen schönen Tag&#8221;. Das ging ja problemlos.</p>

<p>Ermutigt durch diese schnelle und unbürokratische Lösung, entschieden wir uns auch für unseren älteren Sohn einen Zweitnamen zu beantragen. Dies liess sich aber nicht in Namibia erledigen, da er in der Schweiz geboren war und bereits dort registriert ist. Die Schweizer Behörde macht ihrem Namen auch in diesem Belangen alle Ehre, denn die Namenserweiterung musste per Gesuch beantragt werden, über die Botschaft in Kapstadt, die es dann weiter reichte in die Schweiz. Die Begründung des Gesuchs durfte nicht auf persönlichen Wünschen basieren, wie uns mitgeteilt wurde:</p>

<blockquote>
  <p>«<strong>G</strong>emäss Art. 30 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) kann die Regierung des Wohnsitzkantons einer Person die Änderung des Namens bewilligen, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen. Von der gesetzlichen Namensführung soll zudem nicht ohne zwingende Gründe abgewichen werden, und persönliche Wünsche allein gelten nicht als &#8220;wichtige Gründe&#8221; im Sinne des Gesetzes.»</p>
</blockquote>

<p>Daher suchten wir nach einer plausiblen Erklärung. Da wir schon seit längerer Zeit in Namibia leben, fiel uns dies auch nicht so schwer. Wir erklärten, dass Nathan schon vor längerer Zeit einen Oshivambo-Namen erhielt und mit diesem auch angesprochen wird. Zusätzlich stellte uns der Chef von Andreas eine Bestätigung dieser Erklärung aus. Wir waren ganz schön gespannt, ob die Schweizer Behörde diese Begründungen akzeptieren würde. Zusammen mit dem Gesuch mussten wir bereits die Gebühren einzahlen welche weit höher ausfielen als in Namibia. </p>

<p>Der Entscheid dieses Gesuchs wurde uns nun heute mitgeteilt. Es wurde bewilligt. Nathan darf sich jetzt auch offiziell Nathan Shaanika Richard nennen. Für ihn macht dies im Moment wohl keinen Unterschied, er hat Shaanika schon längst zu seinem Namen gemacht.</p>

<p>Mit diesem Entscheid ist aber die ganze Geschichte noch lange nicht abgeschlossen. Wir müssen nun die Empfangsbestätigung der Verfügung unterzeichnen und mit dieser Unterschrift erklären wir uns gleichzeitig mit der Namenserklärung einverstanden und verzichten auf jegliches Rechtsmittel. Diese Unterschrift und all die Folgen sind ja eigentlich überhaupt kein Problem, aber da das Dokument in Kapstadt ist, müssen wir nun einen Kurier organisieren der uns diese Verfügung bringt und mit unserer Unterschrift wieder an die Botschaft weiter leitet. Nebst viel Zeit beansprucht dies auch unsere Geldbörse ganz schön. 
Aber sobald diese unterschriebene Verfügung wieder in Kapstadt ist, werden sie es der zuständigen Behörde in der Schweiz mitteilen, diese werden die Daten im nationalen Datenregister eintragen und dann endlich dürfen wir den Pass beantragen. </p>

<p>Die Schlussfolgerung, die wir aus dieser Sache ziehen, ist, dass es um einiges einfacher ist vor der Geburt möglichst viele Namen zu wählen, damit auch bestimmt für jede Lebenslage und Situationen einer im Pass steht und keine Namensänderung oder Erweiterung beantragt werden muss&#8230;</p>
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		<title>NATIS</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit kauften Freunde von uns ein Auto in Namibia um das südliche Afrika zu bereisen. Damit sie Papiere für das Auto erhalten konnten, musste eine Adresse angegeben werden. Der Einfachheit halber boten wir ihnen an, unser Postfach zu verwenden. Am Ende ihrer Ferien verkauften sie das Auto in Südafrika.

Vor kurzem erhielten wir einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor längerer Zeit kauften Freunde von uns ein Auto in Namibia um das südliche Afrika zu bereisen. Damit sie Papiere für das Auto erhalten konnten, musste eine Adresse angegeben werden. Der Einfachheit halber boten wir ihnen an, unser Postfach zu verwenden. Am Ende ihrer Ferien verkauften sie das Auto in Südafrika.</p>

<p>Vor kurzem erhielten wir einen Aufruf von NATIS (Strassenverkehrsamt in Namibia) die fällige Strassengebühr für das oben erwähnte Auto zu bezahlen. Wir meldeten uns auf dem NATIS Büro in Ongwediva und erkundigten uns wie wir denn jetzt dieses Auto abmelden können. Der Beamte blickte erstaunt auf und meinte, dies sei nicht möglich. Die Besitzer selbst müssen dies machen oder uns die Originaldokumente aushändigen mit einem notarisch beglaubigten Begleitbrief, der uns ermächtigt die Handlung zu vollziehen. 
Nach der Kontaktaufnahme mit unseren Bekannten entschieden wir uns, die Rechnung zu bezahlen und somit ein erneutes Jahr zu gewinnen um die weiteren Schritte einzuleiten. Als ich jedoch die Rechnung auf dem NATIS in Ongwediva begleichen wollte, wurde mir mitgeteilt, dass dies hier nicht möglich sei. Das Auto sei in Windhoek gelöst, somit müsse auch die Rechnung dort bezahlt werden. 
Etwas ratlos riefen wir in Windhoek an um uns erneut zu erkundigen über das weitere Vorgehen. Diese meinten freundlich, wir sollen die Rechnung nicht bezahlen. Irgendwann werde das Büro schon merken, dass dieses Auto nicht mehr in Namibia ist und es von der Registration streichen. Unser Bekannter solle einfach das nächste Mal vorsichtig sein, falls er sich wieder auf dem NATIS meldet. Wenn sein Name immer noch in dem System steht, müsse er ansonsten alle Registrationsgebühren nachzahlen und das könnte teuer werden. 
Ungläubig schüttelten wir den Kopf über diese Auskunft und schmissen die Rechnung mit einem Schmunzeln in den Mülleimer.</p>

<p>Mal sehen, ob sich diese Auskunft bewahrheitet oder ob wir in Zukunft überschüttet werden mit Zahlungsaufforderungen bis auch wir das Land verlassen werden. </p>
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		<title>Unterstützung oder Ablehnung</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 19:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ganze Wahldramatik in Simbabwe erleben wir hier von verschiedenen Seiten. Einerseits lesen wir regelmässig die aktuellen News aus der Schweizer Presse, andererseits lesen und hören wir die Meinungen und Berichterstattungen hier in Namibia. 
Der Präsident wie auch die meisten anderen Minister hier in Namibia verhüllen sich in Schweigen gegenüber den Wahlgeschehnissen in Simbabwe. Einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Wahldramatik in Simbabwe erleben wir hier von verschiedenen Seiten. Einerseits lesen wir regelmässig die aktuellen News aus der Schweizer Presse, andererseits lesen und hören wir die Meinungen und Berichterstattungen hier in Namibia. 
Der Präsident wie auch die meisten anderen Minister hier in Namibia verhüllen sich in Schweigen gegenüber den Wahlgeschehnissen in Simbabwe. Einem Gerücht zufolge erhielten relativ viele Namibier in höheren Positionen von Robert Mugabe Farmen in Simbabwe geschenkt und somit rät es sich, möglichst keine laute Kritik am Diktator zu äussern. Auch die internationale Gemeinschaft soll nicht vor den Kopf gestossen werden, darum wurde bis jetzt keine öffentliche Unterstützung aus den höheren Ämtern laut. 
In den Medien läuft die Diskussion über das Thema jedoch heiss. Der Präsident der SWAPO-Jugend liess verlauten, er wolle Mugabe alle Unterstützung zusichern die er benötige, schliesslich mache er das einzig richtige und alle diejenigen, die gegen ihn kämpfen solidarisieren sich mit dem Westen, mit den Weissen und diese wollen nur die einst erlangte Unabhängigkeit untergraben. Am nächsten Tag folgten zu unserer Freude zahlreiche Leserbriefe, in denen grosses Unverständnis gegenüber diesen Aussagen geäussert wurde.</p>

<p>Auch das &#8220;Ship of shame&#8221; (Schiff der Schande), das von China her Waffen an Simbabwe liefern sollte, füllte die Medien während mehreren Tagen. Offiziell wurde wenig Klares oder Informatives geäussert, doch ob es dem Frachter erlaubt würde in Namibia anzulegen und die tödliche Ladung auf den weiteren Weg nach Simbabwe zu schicken war bis zuletzt schleierhaft. Schlussendlich gelang es nach Angola und was genau dort geschah, wissen wir bis jetzt nicht. Einige überregionale Organisationen im südlichen Afrika machten jedoch publik, dass sie China anklagen werden, falls die Ladung nach Simbawe geliefert werden sollte.
Während den letzten Tagen wurde es merkwürdig still um das Thema Simbabwe, ob dies ein gutes oder bedenkliches Zeichen ist werden wir wohl in Kürze erfahren. </p>

<p>Ein Cartoonist aus Südafrika liess sich von diesem Thema inspirieren. </p>

<div align="center"><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/mbekig.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/mbekik.jpg" class="inline border" /></a></div>
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		<title>Price Giving Ceremony 2008</title>
		<link>http://namibia.mycvs.org/2008/04/06/price-giving-ceremony-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 18:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Lehrkräfte zu guten Leistungen und überdurchschnittlichem Einsatz zu motivieren, werden jedes Jahr in Elim Circuit die besten Lehrkräfte mit Preisen belohnt. Dieses Jahr gab es auch einen Grund zum Feiern, denn die Resultate waren im Durchschnitt 10 Prozentpunkte besser als letztes Jahr. Die Zielvorgabe von 50% Schülern mit mehr als 23 Punkten aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Lehrkräfte zu guten Leistungen und überdurchschnittlichem Einsatz zu motivieren, werden jedes Jahr in Elim Circuit die besten Lehrkräfte mit Preisen belohnt. Dieses Jahr gab es auch einen Grund zum Feiern, denn die Resultate waren im Durchschnitt 10 Prozentpunkte besser als letztes Jahr. Die Zielvorgabe von 50% Schülern mit mehr als 23 Punkten aus 42 möglichen wurde erreicht. Elim Circuit erbrachte die besten Leistungen in der ganzen Region. Natürlich dürften die Resultate noch einiges besser sein, aber die Tendenz stimmt.</p>

<p><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/pg1_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/pg1_k.jpg" class="inline left border" /></a> Jeweils die beste Schule im Schulbezirk ist Gastgeberin für die Feierlichkeiten. Dieses Jahr war dies die Nuuyoma Secondary School in Oshikuku. Einen Streich spielte den Organisatoren das Wetter. Eine Stunde vor Beginn schüttete es aus allen Himmelsschleusen und der Sportplatz stand nach wenigen Minuten unter Wasser. Das Zelt für die Ehrengäste beherbergte 10cm Schlamm, somit mussten die Ehrengäste nach draussen ausweichen. Da der Anlass nicht verschoben werden konnte, begann man mit einer Stunde Verspätung dennoch, mittlerweile hatte sich der Regen gelegt, einige mächtige Regenwolken schwebten aber noch über uns. Nach einer weiteren halben Stunde begann das Spiel von vorne und wir taten das Selbe, was ein origineller Schulleiter schon lange gemacht hatte um an der Feier teilzunehmen: Wir setzten uns ins Auto und warteten. Plötzlich stoppte der Platzregen von einer Sekunde auf die andere und der Himmel riss auf. Die Feier konnte weitergehen. Spätestens jetzt wussten wir wie das Schlechtwetterprogramm aussah: Die Gäste wurden nass und die schon schwer verständlichen Lautsprecherangaben wurden definitiv unhörbar.</p>

<p><a rel="lightbox" href="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/pg2_g.jpg"><img src="http://namibia.mycvs.org/wp/wp-content/uploads/pg2_k.jpg" class="inline right border" /></a>Dank der unsicheren Wetterlage wurde die Preisverleihung vorangetrieben und einige Beiträge gestrichen, so dass das Festessen noch im früheren Nachmittag stattfinden konnte. Bevor es jedoch dazu kam, trug ich dazu bei, dass die Organisatoren etwas ungeduldig wurden, da ich Spezialpreise für fünf spezielle Mathematik Lehrkräfte verteilen durfte, die ich alle etwas erklären wollte. Eine nette Nebenerscheinung davon: Die Preise waren zwar nicht von mir finanziert, ich wurde aber später in der Zeitung als einer der Sponsoren erwähnt&#8230; </p>
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		<title>&#8220;In zehn Jahren müsste Afrika nicht mehr arm sein&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 18:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelesen beim Tagesspiegel. Obwohl das Interview einige Monate alt ist, bleibt das Thema aktuell. Der bekannte Ökonom Jeffrey Sachs vertritt erfrischend andere Ansichten, wenn es darum geht, Afrika aus der Armut zu befreien. 

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Afrika;art2566,1896655
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelesen beim <a href="http://www.tagesspiegel.de">Tagesspiegel</a>. Obwohl das Interview einige Monate alt ist, bleibt das Thema aktuell. Der bekannte Ökonom Jeffrey Sachs vertritt erfrischend andere Ansichten, wenn es darum geht, Afrika aus der Armut zu befreien. </p>

<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Afrika;art2566,1896655">http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Afrika;art2566,1896655</a></p>
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		<title>Schlange, Strom, Gas und Wasser: Ein Wochenrückblick</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 17:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirjam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Ovambo]]></category>
		<category><![CDATA[Wir drei]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag: Kurz nach dem Frühstück herrschte plötzlich emsiges Treiben in unserem Garten. Auf unsere Frage hin, er fuhren wir, dass auf der gegenüberliegenden Seite unseres Gartenzaunes Schlangenspuren im Sand entdeckt worden sind. Die Spuren liessen auf eine grössere Schlange schliessen und endeten in unserem Garten. So durchstöberten mehrere Schulangestellten und Schaulustige während dem ganzen Morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dienstag:</em> Kurz nach dem Frühstück herrschte plötzlich emsiges Treiben in unserem Garten. Auf unsere Frage hin, er fuhren wir, dass auf der gegenüberliegenden Seite unseres Gartenzaunes Schlangenspuren im Sand entdeckt worden sind. Die Spuren liessen auf eine grössere Schlange schliessen und endeten in unserem Garten. So durchstöberten mehrere Schulangestellten und Schaulustige während dem ganzen Morgen unseren Garten, insbesondere die Guavenbäumen &#8211; doch die Schlange liess sich bis heute nicht blicken.
Aber nach wie vor bewegen wir uns nur vorsichtig und mit grosser Wachsamkeit im Garten. </p>

<p><em>Mittwoch:</em> Als wir nach einem Grosseinkauf unsere Lebensmittel im Kühlschrank unterbringen wollten, stellten wir fest, dass die Temperatur nicht viel kälter als draussen war. Der Strom war weg.
Nach einigen Erkundigungen erfuhren wir, dass der Stromausfall nur auf dem Schulgelände war und nicht wie normalerweise in der ganzen Region. Ob dies Schlechtes oder Gutes bedeutete wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als der Strom auch gegen Abend noch nicht zurückgekommen war, besorgten wir uns Eis um wenigstens das Fleisch im Tiefkühlfach weiterhin kühlen zu können.</p>

<p>Während dem Zubereiten und Kochen des Abendessens löschte plötzlich die Gasflamme auf dem Herd aus. Die Gasflasche war leer und weit und breit keine Ersatzflasche aufzutreiben. Somit mussten wir bei Kerzenlicht kalte Speisen verzehren. </p>

<p><em>Donnerstag:</em> Die Elektriker tauchten auf und versuchten dem Stromausfall auf den Grund zu kommen. Was gar nicht so einfach schien. Doch im späteren Nachmittag flackerte die Glühbirne um kurz darauf voll zu erhellen. Der Strom war wieder da. </p>

<p>Nach einigen Abklärungen kriegten wir auch die Erlaubnis bei der Regierungswerkstatt eine Gasflasche gratis abholen zu können. Da die Werkstatt aber im 90 km entfernten Ondangwa liegt, musste zuerst das Tagesprogramm angepasst werden um losfahren zu können. Doch pünktlich zum Abendessen war die volle Gasflasche montiert. </p>

<p><em>Freitag:</em> Nach einigen heftigen Gewittern ging der Strom erneut weg. Dieses Mal in der ganzen Region, dies bedeutete in Kürze auch kein fliessendes Wasser mehr im Haus, denn die Tanks konnten ohne Strom nicht mehr aufgefüllt  werden. 
Gegen Abend als wir uns auf einen gemütlichen stillen Abend mit Kerzenschein einrichteten, erstrahlten plötzlich wieder alle Lampen, die Radiomeldungen waren hörbar und der Fernseher der Schule übertönte sogar die Schüler.</p>

<p>Doch das Wasser liess noch auf sich warten. </p>

<p><em>Samstag:</em> Nachdem es die ganze Nacht hindurch geregnet hatte, wurde es für einige Häuser und Strassen immer prekärer. Die weggeschwemmte Brücke unserer Zufahrtsstrasse wurde zwar bereits provisorisch repariert, doch bereits hatte das Wasser in der Mitte der Strasse wieder ein Loch ausgespült. Der Wasserspiegel stieg bedenklich und schwappte bereits etwas auf die Strasse. So erschienen Lastwagen um Lastwagen um eine Sandmauer gegen die Fluten zu errichten. Bis jetzt hält die provisorische Schutzmauer noch stand, doch wie lange noch?</p>

<p>Immerhin kehrte im Verlauf des Tages das fliessende Wasser im Haus wieder zurück.</p>

<p>Man könnte meinen dies sei für eine Weile genug. Doch die Frage bleibt: Was kommt als nächstes?</p>
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		<title>Namibia Weblog &#8211; Die Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 18:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn hier nichts Weltbewegendes passiert machen wir unser Namibia Tagebuch zu dem, was die ursprüngliche Idee eines weblogs ist: Eine kommentierte Sammlung von Internetlinks.

Vor kurzem sind wir auf ein Namibia blog von &#8220;Die Zeit&#8221; gestossen. In kompetenter, verstaendlicher Weise und auf unterhaltsame Art werden aktuelle Themen rund um Namibia aufgenommen. Bei uns hat der Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn hier nichts Weltbewegendes passiert machen wir unser Namibia Tagebuch zu dem, was die ursprüngliche Idee eines weblogs ist: Eine kommentierte Sammlung von Internetlinks.</p>

<p>Vor kurzem sind wir auf ein Namibia blog von &#8220;Die Zeit&#8221; gestossen. In kompetenter, verstaendlicher Weise und auf unterhaltsame Art werden aktuelle Themen rund um Namibia aufgenommen. Bei uns hat der Artikel über aktuelle politische Geschehnisse im südlichen Afrika (und besonders unseres Nachbarn Simbabwes) für einiges mehr an Verständnis gesorgt.</p>

<p>Das Weblog findet sich unter folgender Adresse: <a href="http://blog.zeit.de/namibia/" title="Die Zeit - Spuren im Sand - Das Namibia-Weblog"><strong>http://blog.zeit.de/namibia//</strong></a></p>
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		<title>Bilder von unserer Malawireise</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 17:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wir drei]]></category>

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Unterwegs im Minibus



Unterwegs zu einem Tanzwettbewerb auf Chizimulu Island



Der Aussichtspunkt bei unsere Unterkunft auf Chizimulu 



Bushbaby
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<p>Unterwegs im Minibus</p>

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<p>Unterwegs zu einem Tanzwettbewerb auf <em>Chizimulu Island</em></p>

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<p>Der Aussichtspunkt bei unsere Unterkunft auf Chizimulu </p>

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<p><em>Bushbaby</em></p>
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