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Beeindruckende Begrüssung

Unser nächstes Reiseziel nach Namibia war Lesotho (lies Lesuutuu). Lesotho ist ein kleines Königreich in den Drakensbergen, das vollständig von Südafrika umgeben ist und sehr gebirgig ist. Nach all den trockenen Steppen, der endlosen Weite und dem konstant schönen Wetter freuten wir uns auf etwas Abwechslung durch grüne Wiesen, eindrückliche Gebirgsketten und – wechselhaftes Wetter, welches uns auch auf die Schweiz einstimmen sollte.

Doch schon bei der Anfahrt von Bloemfontein nach Maseru, der Haupstadt Lesothos wurden unsere Erwartungen übertroffen. Wir fuhren direkt in ein Sommergewitter hinein. Zuerst regnete es ein paar Tropfen und wir freuten uns über die Abkühlung, doch bald entwickelte sich das Tröpfeln zu einem Regenguss und schliesslich zu einem Sturm. Mit dem Regen nahm auch die Stärke des Gewitters zu und schliesslich blitzte es fast ununterbrochen um uns herum. Ein Blitz schlug wenige Meter neben unserem Auto in einen Baum ein und wir zogen den Kopf ein in Erwartung des Knalls. Dieser war jedoch ziemlich harmlos.

Wie auch immer, das Wetter forderte ziemlich viel ab, da die Sicht sehr schlecht war, die Scheibenwischer überfordert und der Wind so stark, dass der Regen quer über die Strasse peitschte. Schliesslich begann es noch zu hageln und wir befürchteten, dieser Spuk würde nicht mehr enden. Bald erreichten wir den Grenzposten kurz vor Maseru, aber der Regen liess nicht nach. Nachdem wir alle Formalitäten erledigt hatten und aus dem Grenzposten ins Freie traten, lächelte uns die Sonne entgegen. Wir waren in Lesotho.

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