CSI im Alltag
Bereits seit längerer Zeit sind Andreas und ich praktisch süchtig nach CSI (Crime Scene Investigation). CSI ist eine Serie, die bereits seit 9 Jahren ausgestrahlt wird und international Anhänger gefunden hat. Ein Team der Spurensicherung von Las Vegas löst seine Mordfälle, Selbstmorde, Überfälle und andere Gewaltverbrechen indem es Beweise am Tatort und Umgebung genau studiert und auswertet.
Fall für Fall vermag uns diese Serie tiefer in den Bann zu ziehen und häufig rätseln wir noch tagsüber, ob dieser oder jener nun der Schuldige ist oder doch unschuldig und einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war. Inzwischen vertiefte sich auch unser Wissen, wie nach einem Verbrechen der Tatort zu schützen ist, um möglichst frische Spuren sammeln zu können und dadurch klare Beweise zu entdecken.
Doch all dieses Wissen brachte uns vor einigen Wochen wenig. Mitten in der Nacht zerbrach ein Fenster in unserem Schlafzimmer. Wir vermuteten die Temperaturunterschiede seien die Ursache, wischten die Scherben kurz zusammen und legten uns wieder schlafen. Am folgenden Morgen entdeckten wir jedoch ein Beweisstück, dass uns eine andere Ursache aufzeigte. Ein grösserer Stein lag vor dem kaputten Fenster im Garten und ein kleineres abgebrochenes Stück lag im inneren Teil des Hauses.
Uns ist nun klar, dass jemand die Scheibe bewusst eingeschlagen hat. Doch da wir keine Fingerabdrücke und weitere Beweise sammeln und auswerten können, überlassen wir dies auch weiterhin dem Team in CSI und halten uns an der Hoffnung fest, dass es in unserem Fall nur ein einmaliger “Bubenstreich” war.
