Termitenknete
Das Landschaftsbild in unserer Umgebung wird stark geprägt von den Termitenhügel. Klein, hoch, dick und dünn; in den interessantesten Figuren ragen sie in die Höhe. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Ovambos bereits seit einigen Generation den Termitenhügelsand als Zement benützen. Sie verkleiden ihre Hütten damit, schliessen Ritzen und Lücken und bepflastern auch mal den Boden damit, so dass sie einen sauberen ebenen Grund erhalten um ihre Nahrungsmittel zum trocknen ausbreiten zu können .
Dies inspirierte auch uns und so machten wir uns ausgerüstet mit einem Hammer auf den Weg zu einem der grösseren Termitenhügel in unserer Nähe. Nathan hämmerte auf den Hügel ein um etwas bröckeligen Sand wegzuschlagen und wir versuchten diesen mit einem Sack aufzufangen. Mit unserer Beute begaben wir uns wieder auf den Heimweg und siebten den gewonnenen Sand fein. Anschliessend vermischten wir diesen mit Wasser und gewannen eine wunderbare Knete.
Aus dieser Knete entstanden die schönsten Kunstwerke.

