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und wieder mal…

Hmm…

Eigentlich sollte man meinen nach drei Jahren Namibia kennen wir unser Auto, wie auch die Strassen gut genug um nicht mehr stecken zu bleiben. Doch falsch gelegen. Auf unserem letzten Ausflug zur Kunene lag plötzlich ein Wasserloch vor uns und bei genauerem betrachten und durchwaten, beschlossen wir darum herum zu fahren. Wie wir kurz darauf fest stellten, war dies die falsche Entscheidung. Eines unserer Hinterräder blieb stecken und vor den Vorderrädern lag eine hohe Wurzel, die ein langsames Anfahren unmöglich machte. Tja, was nun. Uns blieb nichts anderes übrig als in dem schmutzigen stinkigen Wasser den Pneu frei zu schaufeln und mit Ästen zu unterlegen. Weiter legten wir mit Steinen eine Art Brücke über die Wurzel. Es brauchte einige Versuche, doch schliesslich rutschte das Auto etwas zurück und dieses kurze Stück reichte bereits aus um genug Anlauf zu kriegen um über die Wurzel zu fahren und das Hinterrad frei zu kriegen. Nach relativ kurzer Zeit konnten wir uns stolz ins Auto setzen um weiter zu fahren, doch zu dem Stolz gesellte sich auch etwas Scham, denn eigentlich hätten wir dieses Wasser meistern sollen.

So einfach wär’s

Kurze Zeit später erhielten wir einen Anruf des Inspektors, ob wir nicht 10 Jungs ins Auto laden könnten und ihm zu Hilfe eilen könnten. Er sei mit dem Auto stecken geblieben, mit einem 4×4 und weit und breit war niemand zu sehen, der ihn unterstützen konnte. Noch bevor wir die Jungs ausfindig gemacht hatten, kam der nächste Anruf, dass ein weiteres Auto ihn bereits befreien konnte. Nun fühlten wir uns wieder etwas besser. Auch Namibier bleiben noch stecken, man hat also nie ausgelernt.

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