Impressionen zur Regenzeit
Ganz so meinten es die Besitzer bei der Namensgebung wohl nicht!
Während dem die Einen ihren Wohnsitz und ihre Geschäfte schnell aufgeben, entwickeln Andere viel Fantasie und Arbeitswille um ihrer Arbeit dennoch nachgehen zu können.
Die schönen und vergnüglichen Seiten des Hochwassers lassen sich nun überall an den Ufern entdecken: Männer, Frauen und Kinder üben sich im fischen mit Netzen und Ruten. Es herrscht ein buntes Treiben wie auf einem Markt, für die hiesige Region eher ungewöhnlich. Bereits nach kurzer Zeit können die Meisten Fischer ihre ertragsreiche Beute nach Hause bringen und sich so für die nächsten Tagen die Fische als Ergänzung zum Mahangu gönnen. Die übrig gebliebenen Fische werden getrocknet und gelagert.
Nicht etwa ein vergessenes Überbleibsel, dass mit den Jahren von der Natur eingenommen wurde. Sondern ein Strassenarbeiter, der entweder seine Maschine überschätzte oder die Natur unterschätzte. Auf jeden Fall war die Strasse für längere Zeit nicht passierbar und ein Umweg durch Felder musste in Angriff genommen werden bis die Maschine wieder die Hindernisse beiseite räumen konnte und nicht selbst eines darstellte.
Eine Brücke in unserer Nähe hält die Strassenarbeiter ganz schön in Schach. Bereits mehrmals wurde die kritische Stelle mit Sand aufgefüllt, aber immer wieder war das Wasser stärker und schwemmte all die mühselige Arbeit innerhalb weniger Stunden wieder weg. Bis die Arbeiter letzte Woche genug hatten und über das Wasser siegen wollten. Bis jetzt hat sich der Aufmarsch all dieser Lastwagen gelohnt, die Strasse ist immer noch befahrbar.
Erstmals seit 1976 führt die Etoschapfanne wieder Wasser. Ein Naturspektakel für die Tiere, wie auch für die Menschen.






April 16th, 2008 at 19:01
Grossartige, ungewöhnliche Einsichten aus Namibia;-) Ich habe selber mal für ein halbes Jahr in Tsumeb gearbeitet, von soviel Wasser konnten wir nur träumen (wahrscheinlich glücklicherweise). Alles Gute in Namibia!