Unterwegs im südlichen Afrika (Prolog)
Nach tausenden von Ferienkilometern mit dem eigenen Auto haben wir uns seit längerem danach gesehnt, wieder einmal eine ausgedehnte Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unternehmen. Mit öV als Familie durch Afrika – nicht ganz einfach. Nach einiger Recherche ist uns klar geworden, dass vor allem Namibia die grosse Herausforderung sein wird. Stundenlange Reisen im hoffnungslos überfüllten Minibuis entsprechen nicht mehr ganz unseren Vorstellungen, Alternativen dazu sind selten. Sambia und Malawi, unsere weiteren Reiseländer haben eine höhere Einwohnerdichte und dadurch auch deutlich mehr öffentliche Verkehrsmittel. Die andere Herausforderung ist das Packen. Es war bisher einfacher, den Kofferaum mit praktischen Dingen zu füllen und zu hoffen, es sei alles Wichtige dabei. Für diese Reise müssen wir uns auf zwei grosse Rucksäcke und ein wenig Tagesgepäck beschränken. Nach einigem Abwägen haben wir uns definitiv entschieden und unsere Reise geplant. Mit dem Intercape Mainliner nach Livingstone in Sambia würde unsere erste Etappe sein. Das hiess für uns, zuerst irgendwie von Oshakati nach Tsumeb zu reisen. Schliesslich haben wir eine Unterkunft für uns und eine fürs Auto gefunden. Die Etappe null sind wir also noch mit dem Pw gefahren.